Hat es sich bald ausgeTindert? 58% der schweizer Nutzer sind von Tinder genervt

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Rund 200.000 Schweizer nutzen die Dating-App Tinder, die sich im letzten Jahr in der Schweiz rasant verbreitet hat. Promis wie Katy Perry und Lily Allen haben Tinder salonfähig gemacht. Dass sich außerdem haufenweise Winter-Olympioniken in Sochi als Tinder-User geoutet haben, hat der Dating App zusätzlich Auftrieb gegeben. Nach eigenen Angaben von Tinder nutzen 60% der Nutzer die App mindestens einmal täglich und manche sogar fünf bis sechs Mal am Tag. Doch die Frage, die wir uns hier stellen wollen ist: Bleiben die Nutzer auch langfristig so aktiv oder ist der Zeitvertreib am Ende nur von kurzfristiger Dauer? Wie ist das bei den Schweizern?
 


Als unabhängiges Vergleichs- und Informationsportal für Online- und Mobile-Dating sowie Partnersuche hat Singleboersen-Experten.ch 223 Nutzer in der Schweiz zu den Vor- und Nachteilen von Tinder befragt. Laut Umfrage sind 58% der Nutzer von Tinder gelangweilt, während 42% nach wie vor gerne die App nutzen. 

Lust auf Tinder lässt nach

Qualität der Nutzerprofile und Nachrichten eher durchschnittlich

Um ein besseres Verständnis für die Schwachpunkte von Tinder zu bekommen, wurden die Nutzer nach der Qualität der Nutzerprofile und nach der Qualität der Tinder Nachrichten befragt.
 
Das Resultat fällt hier sowohl bei den Profilen als auch bei den Nachrichten eher durchschnittlich aus. Nicht nur die Tinder Profile sondern auch die auf Tinder verschickte Nachrichten erhalten im Schnitt mittelmäßige, tendenziell eher negative Bewertungen. Bemerkenswert ist außerdem, dass mehr als jeder zehnte schweizer Tinder-Nutzer die Qualität der Profile und sogar jeder fünfte schweizer Tinder-Nutzer die Nachrichten als sehr schlecht bewertet. Ob hier auch persönliche Enttäuschung mitschwingt, können wir leider nicht sagen.

Noch schlimmer als keine Nachricht bekommen? Eine langweilige Nachricht bekommen!

Langweilige Nachrichten scheinen das größte Problem bei Tinder zu sein. Das könnte auch einen Hinweis darauf geben, weshalb die Mehrheit der schweizer Tinder-Nutzer (58%) von Tinder genug hat. Bei der Frage, was nach Meinung der Nutzer das größte Problem der App sei, waren Mehrfachnennungen erlaubt. Demzufolge sind langweilige Nachrichten (73%) die größte Schwachstelle Tinders. Außerdem beschwerte sich eine große Gruppe (52%) über mangelnde Antworten auf Nachrichten. Der Zusammenhang zwischen beiden Problem ist offensichtlich: Auf eine langweilige Antwort, lohnt es sich vermutlich nicht zu antworten!

Tinder eine Sex-App? - Mmmmhhh.... ja!

Verabredungen scheinen in der Schweiz der Haupttreiber für die Nutzung von Tinder zu sein (82%). In Deutschland war Sex der Haupttreiber für die Nutzung bei der gleichen Umfrage. Sind wir Schweizer nicht so fokussiert auf Sex wie die Deutschen? Oder waren die befragten Schweizer vielleicht nur nicht ganz so offenherzig? Indiz für Zweiteres wäre, dass direkt auf Platz zwei als Nutzungsmotivation auch in der Schweiz der Sex auftaucht. Eine ernsthafte Beziehung jedoch sucht kaum jemand über Tinder (18%). Und jetzt mal ehrlich, auch wenn viele Nutzer auch nach einer Freundschaft suchen, Sex und Dates scheinen wichtiger.

Mehr als die Hälfte der Nutzer wird Tinder treu bleiben, Alternativen sind willkommen

Auch wenn viele von der Tinder App gelangweilt sind, müssen die Macher noch keinen Massen-Exodus befürchten. Mehr als die Hälfte (54%) will die App auch in der Zukunft nutzen. Ursache dafür ist vermutlich, dass Tinder gratis ist und auch trotz teilweise gescheiterter Konversation und schlechten Profilen ein lustiger Zeitvertreib ist. Knapp ein Drittel der Befragten (33%) möchte jedoch auch oder nur noch alternative Dienste ausprobieren. Nur 29 Prozent der schweizer Nutzer wird künftig auf Tinder verzichten und das obwohl weit mehr (vgl. 1. Frage) von Tinder gelangweilt.